Kantonales ÖQV-Vernetzungsprojekt „Randen“

Kantonales ÖQV-Vernetzungsprojekt "Randen" (neu ab 2005)

Die Finanzierung der KURA-Projekte durch den Fonds Landschaft Schweiz war auf die
beiden Projektperioden 1993 bis 19998 und 1999 bis 2004 beschränkt. Neue Finanzierung-smöglichkeiten für die KURA-Projekte ergaben sich wie folgt:

Mit der Richtplanrevision 2001 konnten grossflächige kantonale Naturschutzzonen ausge-schieden werden (Gesamtfläche der Schutzzonene beträgt 1500 Hektaren = 7.6 % der Kantonsfläche). Zahlreiche Projektflächen der KURA befinden sich innerhalb dieser kan-tonalen Schutzzonen. Die Kosten für den Unterhalt dieser Flächen übernimmt neu der
Kanton Schaffhausen.

Die Öko-Qualitätsverordnung (ÖQV) des Bundes und des Kantons Schaffhausen 2001/02 ermöglichten die Ausarbeitung eines kantonalen Vernetzungsprojektes in 18 Vorranggebie-ten des BLN-Objektes "Randen". In das Projekt, welches in einer ersten Phase von 2005
bis 2010 dauert, können die meisten KURA-Projektflächen, welche auf der landwirtschaft-lichen Nutzfläche liegen sowie neue ökologische Ausgleichsflächen auf der landwirtschaft-lichen Nutzfläche integriert werden. Dazu gehören die extensiven und wenig intensiven Wiesen, die Rückführungswiesen, die Hecken und Föhrenhecken, die Obstbäume und Einzelbäume und die Buntbrachen des Heidelerchenprojektes. Die Voraussetzungen für Vernetzungsbeiträge sind neue Verträge mit der KURA sowie die Einhaltung der vertraglich festgelegten Bewirtschaftungsauflagen. Die Kosten für die Abgeltungen an die Bauern werden zu 80 % vom Bundesamt für Landwirtschaft und zu 20 % vom Kanton Schaffhausen (Natur- und Heimatschutzfonds) übernommen. 

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