 |
PROJEKTE
- Heidelerche (1997 bis 2005)
Als Lebensraum braucht die Heidelerche
genügend Flächen mit niedrigwüchsiger, lückiger
Vegetation in Form von Magerwiesen, unbefestigten Flurwegen oder
Ackerbrachen, wo
sie ihr Bodennest baut und ihre Nahrung findet. Mit der Intensivierung
der Landwirtschaft wurden solche Flächen im Verlaufe der
letzten 20 Jahre immer seltener und ihr Bestand
ging auch auf dem Randen stetig zurück.
Seit 1997 versucht die KURA mit Bewirtschaftungsverträgen
für Buntbrachen - das
sind ungenutzte Flächen auf Ackerland die mit Ackerwildkräutern
eingesät werden -
den Lebensraum der Heidelerche wieder zu verbessern. Mit Hilfe
der Landwirte konnten
bis Ende 2002 über 3 Hektaren Buntbrachen, verteilt auf 14
Flächen angelegt werden.
Im Jahr 2003 sollen weitere Flächen dazukommen. Seit Projektbeginn
hat der Bestand
der Heidelerche wieder auf rund 10 Reviere zugenommen und auch
andere bedrohte Vogelarten wie der Baumpieper oder die Goldammer
profitieren von den Buntbrachen.
Aber nicht nur für Vögel haben die Buntbrachen positive
Auswirkungen, auch das Wild
sowie unzählige Schmetterlinge, Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen
nutzen das Blütenangebot der Buntbrachen. Und nicht zuletzt
sind die Buntbrachen auch eine
optische Bereicherung für die Landschaft und werten den Randen
als Erholungsraum
für den Menschen weiter auf.
Falls Sie sich im Detail für das Heidelerchenprojekt
interessieren, können Sie unter www.orniplan.ch
jeweils den aktuellen Jahresbericht als pdf-file herunterladen.
< vorherige
|