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RANDEN - Landwirtschaft
Der Randen wird seit jeher landwirtschaftlich genutzt.
Früher wurde mit Ross und
Wagen das wenige Futter ins Tal gefahren. Mist und Gülle
wurden nur ganz
spärlich ausgebracht.
Mit der Mechanisierung der Landwirtschaft in den Sechziger- und
Siebzigerjahren
wurde es möglich, vermehrt Mist, Gülle und auch Kunstdünger
auf die Hochflächen
zu bringen, um dem Ruf nach Mehrproduktion nachzukommen.
Unter dem Druck des agrarpolitischen Umfeldes wurden vermehrt
Naturwiesen in Äcker umgewandelt, um Weizen und Futtergetreide
zu produzieren. Vor allem auch, weil sich
das Klima sehr gut für extensiven Getreidebau eignete. Zudem
stellte die Verwertung
von überschüssigem Magerwiesenheu, das für die
Milchwirtschaft nicht geeignet ist,
ein Problem dar. In dieser Zeit sind viele wertvolle Biotope verloren
gegangen.
Erst Anfang der Neunzigerjahre kam langsam das ökologische
Umdenken. Wieder waren
die Landwirte gefordert, ihre Betriebe umzustrukturieren. Die
staatlichen Förderprogramme genügten indes nicht um
die Erhaltung der vielfältigen Naturwerte des Randengebietes
sicherzustellen. Insbesondere für die Wiederherstellung von
beeinträchtigten Biotopen
fehlte das Geld.
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